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und weiteres interessantes

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„Die Tausend Ungerechtigkeiten Fortunatos hatte ich, so gut es ging, ertragen, doch als er mich zu beleidigen wagte, da schwor ich Rache. (...) Eines schönen Tages würde ich mich schon rächen, das stand felsenfest; und meine Rache sollte so vollkommen sein, daß ich selbst nicht das mindeste dabei zu wagen hatte.“

Adenauer nahm Privat einen Anlauf, um Schuman umzustimmen. In seinem Nachlaß befindet sich der handschriftliche Entwurf eines Schreibens an den Außenminister, daß aber sehr wahrscheinlich seinen Empfänger nicht erreicht hat. Es verdient jedoch erhebliches Interesse, weil es einen intimen Einblick in das Denken Adenauers vermittelt. Es beginnt in einem ganz persönlichen, geradezu beschwörenden Ton :”Ich möchte mich so unmittelbar an sie wenden, weil ich glaube, daß sie und vielleicht von Gott dazu berufen sind, in einer entscheidenden Situation für unsere gemeinsamen Ideale Wertvolles zu leisten(aus Adenauer, Konrad: “Briefe 1949-1951”, Seite 155-157).” Dann nahm er auf das Treffen in Bassenheim Bezug, das für ihn eine ganz besondere Bedeutung gehabt haben muß. “ Als wir uns im Oktober 1948 in Bassenheim so vertrauensvoll und offen miteinander aussprachen, war ich glücklich, ihre Ansichten, die mit meinen weitgehend übereinstimmten, kennenzulernen. Ihre Ausführungen über die Lösung der Saarfrage, daß Frankreich keine politischen Absichten habe, daß sie die Rückkehr der Saar zu Deutschland als im Bereich des Möglichen sähen, Frankreich wolle nur Sicherung seiner wirtschaftlichen Interessen, haben mich über diesen neuralgischen Punkt in den französisch-deutschen Beziehungen besonders beruhigt.”

Dürrenmatts Romolus hat 20 Jahre lang das Römische Reich regiert oder vielmehr nicht regiert. Sein Reich ist geschrumpft und die Germanen erobern es Stück für Stück und stehen kurz vor Rom. Romulus unternimmt nichts. Wer Macht ausübt, läd Schuld auf sich! Die römische Kultur ist am Ende, zu retten ist nichts mehr. Der Kaiser rechnet mit seiner Ermordung. Seine Tochter Rea ist bereit den verabscheuten Hosenfabrikanten Cäsar Rupf zu heiraten. Der macht nämlich die Bedingung, wenn er mit seinen Milliarden Rom vor den Barbaren retten soll. Romulus sagt nein! Rea ist verlobt mit einem jungen Mann, den die Germanen bis zum Nichtwiedererkennen geschunden haben und der selbst mit Reas Opfer einverstanden ist, aus Staatsräson. Nichts ist Romulus wiederlicher als das. Den Kaiser umzubringen mißlingt. Eines Tages bietet Odoaker Romulus freindlich die Herrschaft über Germanien an aber Romulus lehnt ab. dvd cover



Bärlach, mit Erfolg operiert, findet im Krankenbett liegend, in einer Nummer der amerikanischen Zeitschrift "Life" von 1945 ein Foto vom Vernichtungslager Stutthof bei Danzig: Lagerarzt Nehle operiert ohne Narkose. Nehle versprach den Häftlingen die Freiheit, wenn sie sich, anschließen. Aber es kam nur sehr selten einer mit dem Leben davon. In dem Arzt glaubt Bärlach den Eigentümer und Leiter der Züricher Prominentenklinik "Sonnenstein" Dr. Emmenberger zu erkennen.



dvd cover Das Kabinett hatte sich seit dem 20. September fast in jeder Sitzung mit dem Problem beschäftigt. Adenauers Einstellung verdient in mehrfacher Hinsicht Beachtung. Zum einen verließ er sich nicht allein auf den Sachverstand der zuständigen Ressortminister und der Spitzen der Bank Deutscher Länder, Vocke und Bernard, sondern er zog noch zwei hochkarätige Experten hinzu: Hermann J. Abs und Pferdmenges.

 

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und an die USA den Beweis der politischen Zuverlässigkeit und des





























Doch Adenauer ließ nicht locker. Im August 1949 erklärte er dem US-Generalkonsul Altaffer, Westdeutschland solle wiederbewaffnet werden, die Amerikaner brauchten Bodentruppen. Im vorangegangenen März hatte er den Generalkonsul gefragt, wie es um seine persönliche Sicherheit im Falle einer russischen Invasion bestellt sei. Wieviel anderen amerikanischen oder britischen Offizieren und Geschäftsträgern er in gleicher oder ähnlicher Weise sein Problem in den Jahren 1948 und 1949 nahezubringen versucht hat, läßt sich nicht feststellen. Das erscheint auch nicht notwendig, denn wichtig ist nur die Tatsache, daß Adenauer, wenn auch erfolglos, diese Frage schon frühzeitig und wiederholt angeschnitten hat.




„Um Gottes Willen! - Schnell, schnell ! - versetzen Sie mich wieder in Schlaf! Oder - Schnell - erwecken sie mich - schnell! Ich sage Ihnen, daß ich tot bin.“

Da ist zunächst der bettelarme Vollwaise, der das Wohlgefallen der Hauswirtstochter gewinnt. Sie nimmt den Schutzbedürftigen in ihre Obhut, zunächst wohl mehr Mutterstelle an ihm vertretend, als Geliebte zu sein. Selbst nicht im Übermaß mit irdischen Glückgütern gesegnet, sorgt die fünf Jahre ältere Frau dafür, indem sie hart arbeitet, daß Möbius maturiert, studiert und schließlich auch noch promoviert. Obendrein bringt sie seine Kinder zur Welt. Schließlich zieht sich der junge Mann ins Irrenhaus zurück, als er eine Professur erhalten sollte.












Während Pferdmenges als finanzieller Ratgeber und Parlamentarier schon zum festen Adenauerschen Beraterstamm gehörte, hatte es mit der Hinzuziehung von Abs doch eine besondere Bewandtnis. Dieser hatte die zwanziger Jahre weitgehend im westeuropäischen Ausland zugebracht und war vornehmlich in den Niederlanden und in England im Bankgeschäft tätig gewesen. Er kannte die Volkswirtschaften Westeuropas und der USA genau und hatte als Experte für Währungsfragen im damaligen Deutschland nicht seinesgleichen.

"Der Blinde (Ein Drama)" wurde am 10. Januar 1948 in Basel uraufgeführt:














Schon zum Gehen gewandt, bittet er um eine Woche Krankheitsunrlaub. Dr. Lutz ist einverstanden.











Blankenhorn, damals noch der einzige außenpolitische Gehilfe Adenauers, begann am 10. Juli mit den Gesprächen über die westdeutsche Wiederbewaffnung. Sein wichtigster Gesprächspartner war der stellvertretende Hohe Kommissar der USA, General Hays, der sich jedoch in dieser Situation weniger als Vertreter von Mc Cloy, sondern mehr als Militär fühlte. Die Gespräche mit Hays am 10. und 17. Juli verliefen erstaunlich konstruktiv und vertrauensvoll. Unter anderem begrüßte der amerikanische General die Bildung einer deutschen Expertengruppe - eine Anspielung auf den Kreis früherer Wehrmachtsgeneräle unter Speidel und Heusinger. Die Gruppe sollte als “Arbeitsausschuß für Raumforschung” fir















Am 19. September 1949 wurde Tochter Barbara geboren. Nun wurde es bei der Schwiegermutter zu eng, und die Familie mietete ein Haus oberhalb Ligerz am Bieler See. Schließlich schrieb er für den "Beobachter" den Kriminalroman "Der Richter und sein Henker", der in acht Folgen erschien. Um des Geldes willen geschrieben, ist er gleichwohl ein Meisterwerk.Für die Buchausgabe überarbeitet, wurde er ein Welterfolg. Bis heute sind weit über eine Million Exemplare verkauft worden.

Auf Adenauer bezogen, muß die Frage verneint werden, denn er wollte einen Friedensvertrag für den souveränen Teilstaat Bundesrepublik, nichts anderes. Im Verlauf der Verhandlungen wurde ein Vertrag erarbeitet, der die deutschlandpolitischen Möglichkeiten offenhielt. In diesem Sinne ist es angemessen, vom “Deutschlandvertrag” zu sprechen. Nur sollte man dabei deutlich sehen, daß Adenauer ursprünglich etwas anderes gewollt hatte.















Auf dem Schreibtisch liegt ein als Schlange geformtes Messer, das Bärlach einst aus der Türkei mitgebracht hat. Er erzählt, man habe ihn damit einmal töten wollen.

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Erschöpft...legte ich mich auf einer Couch zur Ruhe“









Dr. Zahnd erklärt, wieso nur drei Physiker noch in der "Villa" untergebracht sind. Durch die Beiträge reicher Patienten und etliche Hinterlassenschaften von Verwandten hat sie sich den Neubau rechtzeitig leisten können. Der gleiche Beruf bei allen drei Patienten ist kein Zufall - sie hat es so gewollt. Voß Besorgnis, Möbius könnte auch mit Radioaktivität zu tun gehabt haben, zerstreut die Ärztin im Ansatz. Voß kehrt in die Stadt zurück.

An der Kirche wartet Tschanz auf Anna, Schmieds ehemalige Verlobte. Er verspricht ihr, noch am gleichen Tag, "Ulrichs Mörder" zu stellen, und er erhält dafür das Versprechen des Mädchens, sich mit ihm verloben zu wollen.

Zwischen dem 6. und 8. Juni empfing Adenauer in Rhöndorf die Hohen Kommissare, um mit ihnen die militärpolitische Frage in Mitteleuropa zu besprechen. Das die Gespräche in seinem Haus in Rhöndorf stattfanden, hatte seinen besonderen Grund. Der Kanzler war gesundheitlich schwer angeschlagen, keineswegs nur fiebrig erkrankt. Am 24. Mai, einen Tag nach dem erfolgreichen Besuch Monnets, hatte er sich “gelegt”. Der Urlaub auf dem Bürgenstock in der Schweiz vom 13. Juli bis 11. August, auf dem Höhepunkt der Koreakrise, war ärztlich verordnet, da der Patient unbedingt einer gründlichen Erholung bedurfte.

geschlossen hätte, ihr System auch auf die westlichen Teile Deutschlands zu









Neues Bild von Brenn Leuchter

(„Das verräterische Herz“) auf die ich bereits eingegangen bin. Am 25. März trat Poes Projekt „The Stylus“ in ein Stadium der Verwirklichung und wieder veröffentlicht er eine Vorankündigung, die der des „Penn“ stark ähnelte. Er knüpfte Kontakte in hohe Regierungskreise um persönlich beim Präsidenten James Knox Polk um Subventionen für seine Zeitung zu bitten. Doch dieses Vorhaben wurde zu einem Fiasko. Poe betrank sich einen Tag vor dem Termin beim Präsidenten und ernüchterte erst Tage später. Seine Freunde in der puritanisch geprägten Regierung, die Alkohol verabscheuten brachen den Kontakt zu Poe ab und auch die Geldgeber für Poes Magazin sprangen ab. Nachdem er sich im Suff mit einem Spanier prügelte und einige Wunden davontrug, kehrte er am 13. März 1843 aus Washington nach Philadelphia zurück. Dort verfaßte er Entschuldigungsschreiben für seine Freunde in Washington. Trotzdem scheiterte sein Vorhaben eine eigene Zeitung zu veröffentlichen wieder. Poe fiel in schwere Finanznöte zurück und mußte sich seinen Lebensunterhalt zusammenbetteln. In dieser Zeit entstand eine der besten Erzählungen Poes. Er nahm im Juni 1834 an einem Wettbewerb des Magazins „Dollar Newspaper“ teil und gewann mit seiner Erzählung „The Goldbug“ ( „Der Goldkäfer“) den ersten Preis. Diese Erzählung gehörte zu seiner Reihe „Tales of Ratiocination“ („Erzählungen des Rationalismus“).











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