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Die Idee zu dieser sinistren Farce, uraufgeführt am 20. Jänner 1966, kam dem Autor zugleich mit der zu den Physikern, 1960 im Unterengadin: An einem heißen Tag stürzt in das ärmliche Atelier des jungen Aktmalers Nyffenschwander und seiner Auguste der Schriftsteller Schwitter, Nobelpreisträger, bekleidet mit Schlafanzug und Pelzmantel, beladen mit Koffern und zwei Altarkerzen, und will sterben. Im Spital, dem er entwichen, war er schon vom Arzt für tot erklärt worden, stand dann wieder auf, unfähig zu sterben, was ihm hier hoffentlich gelingen wird, auf diesem Speicher, auf dem er vor 40 Jahren selbst darbte und schuftete. Hier hofft er die ewige Ruhe zu finden, er hat das Leben durchschaut und satt. Sein Todeswunsch aber scheint eher eine Marotte zu sein, ein makaberer Jux. Theater auf dem Theater! In Nyffenschwanders Kanonenofen verbrennt er lustvoll seine ungedruckten Manuskripte und Banknoten. Die sollen nicht in die Hände seiner Erben fallen. Aber nicht Schwitter stirbt, einige seiner Besucher und Quälgeister sterben. Schwitter findet auch an diesem versteckten Ort keine Ruhe zum Sterben. Somit säuft er und geht mit Frau Auguste ins Bett. Die Trauernden, die im Spital seine vermeintliche Leiche umstanden, umstehen ihn nun hier. In den Kommentaren ist die Rede davon, daß dieser Schwitter nicht scheintot war, sondern auferstanden ist. Für den Kritiker Friedrich Luft war von vorhinein klar, Schwitters Herz setzte ein paar Minuten aus, und der Arzt diagnostiziert flüchtig und falsch. Luft nimmt das Auferstehungswunder also ernst, läßt uns aber die Freiheit, nicht daran zu glauben.
Der blinde Herzog hält die Welt für schön,fruchtbar sich selbst für reich und mächtig.
Die Diskussion geht weiter. Mit Gulliver, der als deux ex machina durchs Fenster steigt und den sadistischen Arzt ermordet. Gulliver, der, wie Dürrenmatt, daran zweifelt, daß der einzelne etwas aurichten kann und auch den Massenbewegungen und Parteien mißtraut, spricht das Schlußwort des Romans: "So sollen wir die Welt nicht zu retten suchen, sondern zu bestehen, das einzige wahrhafte Abenteuer, das uns in dieser späten Zeit noch bleibt. In dieser späten Zeit. . . " Wird das Weltende als nahe bevorstehend angenommen?
Im Januar 1963 geschah das von Sicht Adenauers bedeutendste Werk. Der Deutsch- Französische Vertrag. Dieser Vertrag sollte für ein enges Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich stehen. Die Besiegelung dieses Vertrages wurde durch einen Bruderkuß gemacht. Konrad Adenauer sagte darüber, daß es ein weltgeschichtliches Ereignis war.
Als im August 1951 deutlicher wurde, daß die USA die französischen Pläne bevorzugte, die von Monnets Plevenplan ihren Ausgang genommen hatten und die die Deutschen eindeutig diskriminierten, schlug er den Amerikanern listig eine Zwischenlösung vor. Er wollte die Bildung eines “provisorischen Verteidigungsrates”. Dieser sollte aus den Verteidigungsministern der Mitgliedsstaaten bestehen. Damit wurde schon offenkundig, worum es Adenauer ging. Er wollte mit dieser provisorischen Einrichtung die französischen Pläne unterlaufen, denn einen Verteidigungsminister sollte die Bundesrepublik ursprünglich gar nicht besitzen.
Das Engagement für Politik war unter den Bürgern der Bundesrepublik nicht besonders groß. Nur 27 % erklärten 1952, sie seien an politischen Vorgängen interessiert. Es dauerte weitere 20 Jahre, bis der Anteil der politisch interessierten auf 47 % stieg.
Am 16. Mai 1836 heiratete Poe seine Cousine (damals war eine inzestiöse Ehe in den USA erlaubt). Um Komplikationen zu vermeiden gab Virginia ihr Alter mit 21 an wobei sie nur 13 Jahre alt war.
In Bärlachs anfänglichem Vorgehen offenbaren sich Spürsinn und kriminalistisches Geschick, die im Laufe eines langen Berufslebens zugewachsen sind. Schon glaubt der Leser, den planenden und weitsichtigen Bärlach wiederzufinden, der ihm aus dem ersten Roman vertraut ist, wenn der Kommissär seinem Freund Hungertobel neue Details entlockt, wenn er auf den Spuren seines Verdachts vergleichende Stilkunde betreibt und alte Beziehungen amtlichen wie obskuren Charakters nutzt, sich der Wahrheit zu nähern.
„In der Familie gilt er als nichtsnützig, mürrisch und unbeherrscht. Womit wir dies verschuldet haben, weiß ich nicht. Der Junge hat keinen Funken Zuneigung für uns, keine Spur von Dankbarkeit für alle meine Sorge und Liebe.“
Ich kann Poes Erzählungen nur empfehlen. Vielleicht wirken sie auf den ersten Blick nicht besonders spannend, aber wenn man sich mit etwas Phantasie in den Charakter der Geschichte hineinversetzt, so werden Poes Geschichten spannender und intensiver als jeder Horrorroman von Stephen
Dürrenmatt hätte diese "Komödie" nie geschrieben, wäre ihm die Bühnenidee dazu nicht eingefallen. Und wie von selbst verwandelte sich im Weiterdenken das Bergdorf in Güllen und Walt Lotcher in Claire Zachanassian.
Gottes,>daß es sich nicht lesen läßt
Die Falle, 1946 entstanden, war unter dem Titel Der Nihilist in der Holunderpresse Horgen-Zürich erschienen. Der Nihilist vertraut dem Erzähler seine Selbstmordabsichten an. Er erschießt aber eine Frau. Auch dies vertraut er dem Erzähler an, macht ihn so zum Mitwisser seines Verbrechens, will ihn beseitigen, findet dann doch die Kraft, sich selbst zu erschießen. Hauptteil der Geschichte ist die Wiedergabe eines Traumes des Nihilisten, eine Untergangsvision Dürrenmatts.
Gastmann droht, ihn bei der nächsten Begegnung zu töten. Doch Bärlach bleibt unerschrocken: Gastmann werde diesen Tag nicht überleben. Der Henker, den er für ihn ausgesucht habe, wird noch am gleichen Tag sein Werk verrichten und das Urteil vollstrecken, versichert der Kommissär auf dem Bahnhofsvorplatz stehend.Einfluß von Drogen stand. Dies ist meiner Meinung nach nicht der Fall. Poe nahm zwar oft Drogen doch stets trennte er dies von seiner Tätigkeit des Schreibens. Im selben Jahr also 1832 hatte Poe eine Affäre mit einer 17jährigen Nachbarstochter namens Mary Devereaux. Die Beziehung dauerte nur einige Monate. Nachdem sich Poe mit einigen alten Kameraden aus „West Point“ betrank stritten sich die Beiden und trennten sich schließlich. Als Marys Onkel einen Brief an Poe schrieb, in dem er ihn beschimpfte und kritisierte, verprügelte Poe ihn auf schreckliche Weise mit einer Bullenpeitsche. Mary Devereaux schrieb später über ihn:
1826 wurde Poe in die Universität von Virginia in Charlottesville aufgenommen. Damals gehörte diese Universität, die von dem ehemaligen Präsidenten der USA Thomas Jefferson gegründet wurde, zu den exklusivsten und teuersten Amerikas. Zwar handelte es sich um eine Universität, aber die meiste Zeit verbrachten die Studenten mit Einladungen, Umtrünken, Spielen und Scherzduellen. Die akademische Ausbildung wurde eher in den Hintergrund gestellt. Jährlich kostete der Besuch dieser Universität mindestens 350 $, was für damalige Verhältnisse extrem viel Geld war. Poes eigentlich reicher Pflegevater gab ihm nur 110 $ mit und so war Poe fast mittellos im Studium. Poes Studienfächer waren Französisch, Latein und Italienisch in denen er seine Lehrer beeindruckte. Edgar, der nun in Finanznöten steckte, schrieb seinem Pflegevater einen Brief in dem er ihm seine Schulden genau vorrechnete und die Zahlung von 40 $ verlangte, damit er sein Studium beenden konnte. Allan schickte ihm widerwillig das Geld. Poe fing aus unerklärlichen Gründen an zu spielen und hatte Ende des Jahres 2.500 $ Schulden. Neben diesen finanziellen Sorgen kamen noch die nicht beantworteten Briefe an seine Freundin „Myra“ dazu. Ihre Eltern fingen die Briefe ab und so bekam sie nichts von ihm mit. Schließlich verheirateten Myras Eltern sie mit einem Richmonder Patrizier. Als keine Antworten auf Poes Briefe kamen, litt er unter staken Depressionen und griff das erste Mal ernsthaft zum Alkohol. Sein Kommilitone[7] beschrieb Poes Trinkgewohnheiten:
weise die volle politische Handlungsfreiheit zurückzugewinnen. Die auf diese
Am 10. Oktober 1963 erklärt Adenauer seinen Rücktritt und wird 5 Tage später nach 14 Jahren Amtszeit als ein Held gefeiert und verabschiedet. Adenauer läßt die Politik aber nie richtig los, wie man in seinen Memoiren lesen kann, die 2 Jahre später in 4 Bänden erschienen. Ein Jahr nach seinem Rücktritt wählt die CDU Adenauer erneut zu ihrem Vorsitzenden. Der fast 90-Jährige gibt das Amt jedoch nach 2 Jahren wieder ab. Mit nun 91 Jahren macht er noch private Besuche ins Ausland wie zum Beispiel zu seinem Freund De Gaulle. Nach 2 Monaten erkrankt er jedoch und stirbt am 19. April um 13.21. Am Tag seiner Beerdigung wurde sein Sarg von über 200.000 Leuten umdrängt, die ihm unbedingt die letzte Ehre erweisen wollten. Der Bischof führte die Messe, während in Frankreich parallel ein Gottesdienst ablief. Die Franzosen verabschiedeten ihn als Freund. Viele bekannte Staatsmänner aus der ganzen Welt kamen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen und ein paar trostspendende Worte zu finden für den Mann der die Nachkriegszeit, die Demokratie und ein ganzes Jahrhundert geprägt hat.
Zurück in Bern, studierte er ohne besonderes Ziel bis 1946 vorallem Kierkegaard und Platon. Während des letzten Semesters reifte sein Entschluß, Schriftsteller zu werden.